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Ökologische Aspekte einer Photovoltaik-Beteiligung

Kohlenstoffdioxid-Vermeidung

Bei der konventionellen Energieerzeugung in Kohle-, Öl- oder Gaskraftwerken wird andauernd Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, das einen wesentlichen Anteil am sogenannten Treibhauseffekt hat. Eine Solarstromanlage setzt während ihrer langjährigen Betriebszeit keinerlei Klimagase frei.


Vergleicht man verschiedene Kraftwerstypen und berücksichtigt dabei auch die CO2-Menge, die beim Kraftwerksbau, der Herstellung der Komponenten, dem (Brennstoff-) Transport und dem Betrieb freigesetzt wird, so nimmt die Photovoltaik einen Spitzenplatz ein. Abhängig vom Standort und der eingesetzten Technologie emittiert eine PV-Anlage zwischen 9 g - 25 g CO2 pro erzeugter kWh. Zum Vergleich: Braunkohlekraftwerk mit 1153 g/kWh; Erdgaskraftwerk mit 428 g/kWh; Atomkraftwerk (Uran aus Südafrika) mit 126 g/kWh.

Mit einer Laufzeit von 25 Jahren gerechnet, werden beispielsweise mit einer 30 Kilowattpeak-Solarstromanlage ca. 380 Tonnen an Kohlendioxid eingespart.

Mit einer Photovoltaik-Beteiligung tragen Sie also aktiv zur CO2-Vermeidung bei.

Energiebilanz

Eine Solarstromanlage hat eine Laufzeit von ca. 25 bis 30 Jahren. In dieser Zeit produziert sie Energie in Form von elektrischem Strom. Die Energiemenge, die zur Herstellung der Anlage benötigt wurde, ist dabei wesentlich geringer als die erzeugte Strommenge. Bereits nach 3 bis 4 Jahren hat sich die Anlage energetisch amortisiert; in früheren Jahren war diese Zeitspanne deutlich länger. Aufgrund moderner und umweltschonender Produktionsverfahren wird sich dieser Wert auch in Zukunft weiter verringern. Für die Produktion von einzelnen Bestandteilen von Solaranlagen gibt es bereits Nullemissionsfabriken, die die gesamte zur Produktion benötigte Energie aus erneuerbaren Ressourcen selbst erzeugen. Mit Ihrer Photovoltaik-Beteiligung machen Sie energiesparende, dezentrale Stromproduktion möglich.